Zeltlager

Zeltlager Wolfshagen

Hitze-Fälle, Zeckenstiche, Sonnenbrand: Mitarbeiter der Harzkliniken unterstützten DRK vor Ort ehrenamtlich

  • Notaufnahme der Asklepios Klinik Goslar wird deutlich entlastet, was den Patienten dort wieder zu Gute kommt

Auch in diesem Jahr fand in Wolfshagen das 18. Landeszeltlager der Niedersächsischen Jugendfeuerwehren statt. 3.000 Kinder und Jugendliche verbrachten dort eine unvergessliche Zeltlagerwoche. Wo so viele Kinder mitten in der Natur zusammentreffen, bleiben Erkrankungen oder Verletzungen leider nicht aus. In der jährlichen Zeltlagerwoche müssen die Helferinnen und Helfer des Deutschen Roten Kreuz (DRK) dort rund 1000 Fälle betreuen.

Die Asklepios Harzkliniken unterstützten das DRK-Team mit Mitarbeitern, die ebenfalls wie die DRK-Helfer ehrenamtlich den Kindern mit ihrem Fachwissen und Fähigkeiten zur Verfügung stehen.

Marion Kruse, Anke Philipp und Kerstin Holländer, zwei Fachkrankenschwester für Anästhesie- und Intensivmedizin sowie eine medizinische Fachangestellte, helfen in der mobilen Unfallstelle. Bei speziellen behandlungspflegerischen Maßnahmen wie beispielsweise Salbenverbänden, Injektionen und vielen anderen Tätigkeiten versorgen sie die Kinder direkt vor Ort. Viele der Erkrankungen übersteigen die Ansprüche einer sanitätsdienstlichen Versorgung, so dass auch medizinisches Fachpersonal erforderlich ist. Dies bedeutet nicht nur eine optimale und kompetente Hilfe direkt im Zeltlager, sondern die Notaufnahme der Asklepios Klinik Goslar wird dadurch deutlich entlastet, was den Patienten dort wieder zu Gute kommt. Täglich werden im Zeltlager zwischen 100 bis 120 Patienten versorgt.

In diesem Jahr dominierten vor allem die Hitze-Erschöpfungen bei den zu versorgenden Krankheitsbildern. Aber auch Verstauchungen, Zeckenstiche und Sonnenbrand sind ganz vorne auf der Behandlungsliste. Durch die direkte Kommunikation mit der Klinik können viele Dinge in direkter Kooperation geregelt werden, ohne dass den Kindern aufwendige Wege zu Ärzten oder ins Krankenhaus zugemutet werden müssen.

Homepage: Asklepios Kliniken