Lochtum

Zehn Jahre “Wilde Gören” und 50 Jahre Sportheim Lochtum

Zwei Feste auf einmal feierten die Kinder und Erwachsenen gemeinsam in einem Festzelt auf dem Sportplatz

Die Kinder- und Jugendgruppe der evangelischen Kirchengemeinde Lochtum Wilde Gören, schaut auf zehn schöne erlebnisreiche Jahre zurück und das Sportheim des TSV Lochtum feierte den 50. Geburtstag. Die Besucher erwartete ein umfangreiches Programm, gestaltet von den Kleinen des Ortes und vom Vorstand des TSV Lochtum.
Die Wilden Gören hatten in der Kirche gemeinsam mit Pfarrer Martin Widiger musiziert. Anschließend ging die Festgemeinde im Umzug, begleitet vom Spielmannzug Wiedelah, zum Sportplatz. Dort erwartete die Besucher eine Kaffeetafel im Festzelt. Eine große Hüpfburg, ein Eiswagen und eine Popcornmaschine war für die zahlreichen jungen Besucher ein großes Vergnügen. Familiäre Spaßwettkämpfe wurden ausgetragen – alles bei großer Hitze.

Im Festzelt bedankte sich jedes Kind mit einigen Sätzen bei der Leiterin Gordana Prade

Die Väter mussten die Kinder Huckepack nehmen und die Mütter durften mit einem Kind in der Schiebekarre im Slalom durch Hütchen fahren. Bei den Müttern siegten Ines und Sina und bei den Vätern Lars mit Tochter Esther. Bei einer Verlosung gab es zahlreiche selbst gebastelte Preise zu gewinnen.
Seit zehn Jahren treffen sich Kinder und Jugendliche einmal die Woche im Pfarrhaus. Dort wird gemeinsam musiziert, gespielt, gebastelt geschauspielert und vieles mehr. Seit Jahren wird gemeinsam zu Freizeiten gefahren, Ausflüge unternommen, das Krippenspiel gestaltet und andere kirchliche und dörfliche Veranstaltungen werden umrahmt. Über 90 Kinder haben in den 10 Jahren die Gruppe besucht. Einige stehen in der Ausbildung oder fahren schon Auto. Gegen Abend kam Stimmung ins Festzelt, die Langelsche Bläsergruppe spielte Unterhaltungsmusik vom Trompetenecho, über Drei weiße Birken, Blasmusik klingt so, Feinschmecker Polka bis Wunderland.

Zum Abschluss durfte der 1. Vorsitzende des TSV Lochtum, Wilfried Hartge die Kapelle bei Preußens Gloria dirigieren. Dann wurde es lauter im Zelt – die WORRYSTONE aus dem Mansfelder Land spielten für Jung und Alt kräftig auf, von irischer Musik sowie Rock und Pop. Hierbei wurde auch ordentlich getanzt.
Der Ehrenvorsitzende Manfred Dieber gab einen Rückblick über 50 Jahre Sportheim. Dieses ist seit vielen Jahren der Treffunkt für Sportler und Familien, denn im Dorf gibt es keine weitere Gaststätte. Im Jahr 1967 erfolgte der erste Spatenstich für das geplante Sport- und Jugendheim.
Nach zweijähriger Bauzeit wurde es am 21. September 1969 durch den 1. Vorsitzenden Werner Kopitz eingeweiht. Fast alle Mitglieder waren damals am Bau beteiligt. Wesentlichen Anteil an dem Bau hatte der damalige 2. Vorsitzende Willi Baars, fast jeden Tag war er die bauliche Triebfigur bis zur Einweihungsfeier. Der bisher als Umkleideraum dienende Triebwagen wurde nun als Lagerraum für die Abkreidemaschine und Werkzeuge benutzt.
Im Frühjahr 2001 konnte die Westseite des Sportheimes mit Platten verschönert und gegen das Wetter geschützt werden. Zu wenig Platz in der Küche, kaum Arbeits- und Abstellflächen und ein unzureichender Geruchsabzug, bemängelte der Sportheimwirt Dieter Berger im Jahr 2009. Für 13.500 Euro wurde der Anbau in wenigen Monaten fertiggestellt. Über 500 ehrenamtliche Arbeitsstunden haben dem Sportheim zu neuem Ansehen verholfen.

Homepage: TSV Lochtum