Veranstaltungskalender

Sep
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So
25. Kunstausstellung „NATUR – MENSCH @ Rathaus-Scheune
Sep 15 um 11:00 – Okt 13 um 17:00

Kunstwerke zwischen Natur und Mensch
25. Kunstausstellung „NATUR – MENSCH“

62 Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Grafik, Fotografie und Bildhauerei/Skulptur werden vom 15. September bis 13. Oktober 2019 unter der Schirmherrschaft des Niedersächsischen Umweltministers Olaf Lies in Sankt Andreasberg gezeigt.
Eine fachkundige Jury hat aus 438 Bewerbungen aus dem In- und Ausland die diesjährige Ausstellung NATUR – MENSCH zusammengestellt. Auch in diesem Jahr sind wieder viele Künstler aus fernen Herkunftsländern dabei, u.a. aus Russland, Irak, Dänemark, Kroatien, Polen, Norwegen, Chile, Österreich, Japan, Türkei, Kirgistan, Kanada, Bulgarien, Italien, USA, Armenien, Ukraine und China – eine spannende internationale Resonanz.
Die Jury setzt sich 2019 aus folgenden Persönlichkeiten zusammen:
Detlef Kiep – Maler und Grafiker
Prof. Karl Oppermann – Maler und em. Prof. der Universität der Künste Berlin
Dr. Peter Peinzger – Maler, Bildhauer und Philosoph
Dieter Utermöhlen – Maler und Bildhauer
Peter Genßler – Dipl.-Bildhauer, Maler und Grafiker (Vertreter für Jens Kilian)
Stefan Grote – Bürgermeister der Stadt Braunlage
Andreas Pusch – Leiter des Nationalparks Harz
Cordula Dähne-Torkler – Nationalpark Harz
Walter Merz – Pastor ev. Martini-Kirche und
Theresa Thomas – Vertreterin der kath. Sankt Andreas-Kirche

Bereits zum 25. Mal findet die Ausstellung an verschiedenen Stellen in der Oberharzer Bergstadt und Nationalparkgemeinde Sankt Andreasberg statt. Sie ist traditionell dem Thema und positiven Spannungsfeld Natur – Mensch gewidmet und greift damit das besondere Anliegen der beiden Veranstalter, Nationalpark Harz und Stadt Braunlage auf, wieder mehr Verständnis für die Natur, natürliche Kreisläufe und Zusammenhänge zu fördern.
Mit den Mitteln der Kunst will die Ausstellung einen emotionalen Zugang zu nationalpark- und naturbezogenen Themen ermöglichen. Weiteres Ziel ist es, einen Beitrag zur Regionalentwicklung für die Stadt Braunlage mit ihrem Ortsteil Sankt Andreasberg zu leisten. Hinzu kommen die Kooperation mit Künstlern und die daraus resultierende Multiplikationswirkung. Künstler sind wichtige Botschafter für den Naturschutz. In diesem Sinne macht die Verknüpfung von Naturschutz und Kulturerlebnis diese Ausstellung zu etwas ganz Besonderem.

Der Ausstellung wird am 14. September 2019 um 19 Uhr in der Rathaus-Scheune in Sankt Andreasberg im Rahmen einer Vernissage eröffnet. Im Anschluss daran ist die Ausstellung vom 15. September – 13. Oktober 2018 täglich von 11 – 17 Uhr in der Sankt Andreasberger Rathaus-Scheune, im Atrium der Sankt Andreas-Kirche und in der Martini-Kirche zu sehen.

Okt
3
Do
“Reise ins Innere der Erde” – Geologische Exkursion
Okt 3 um 10:00 – 13:30

“Reise ins Innere der Erde” – Geologische Exkursion

Mit dem Diplom-Geologen Carsten Pohle unterwegs
Sind Sie neugierig, wie es im “Inneren der Erde” aussieht? Teilweise stehen wir auf Jahrmillionen alten Gesteinen, ohne es zu wissen. Carsten Pohle öffnet den Wanderern den Blick für die Geheimnisse, die zwischen den Kristallen, Mineralen und Gesteinen lauern. Am Ende verstehen wir, warum man Teile des Harzes die Klassische Quadratmeile der Geologie nennt und was unter dem Kreislauf der Gesteine zu verstehen ist.

Die Zeitreise folgt einem Rundweg über die Wolfswarte und den Clausthaler Flutgraben. Ein wenig Trittsicherheit und eine normale Grundkondition sind erforderlich.
Mit diesem geologischen Angebot kommt das Besucherzentrum seiner Funktion nach, die es als offizielles Geopark-Informationszentrum neben der Nationalparkarbeit seit 2011 ebenfalls erfüllt.

Dauer: ca. 3,5 Stunden
Anerkennungsbeitrag: Kinder 5 €, Erwachsene 10 €, Familien 20 € (2 Erwachsene und Kinder bis 16 Jahre)
Treffpunkt: Wandertreff hinter dem Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus

Hintergrundinformationen
Nationalpark Harz
Der Nationalpark Harz ist seit 2006 der erste bundesländerübergreifende Nationalpark in Deutschland und gleichzeitig der größte Waldnationalpark Deutschlands. Hier werden auf etwa 250 km² die einheimischen Fichten-, Misch- und Buchenwälder geschützt. Bereits auf etwa 62 % der Fläche gilt das Motto „Natur Natur sein lassen“. In manchen Bereichen werden Waldentwicklungsmaßnahmen durchgeführt, um eine naturnahe Entwicklung der ehemaligen Nutzwälder zu unterstützen.

GeoPark Harz • Braunschweiger Land • Ostfalen
Der UNESCO Global GeoPark Harz • Braunschweiger Land • Ostfalen erstreckt sich vom Mansfelder Land im Osten bis zur Gemeinde Kalefeld im Westen über Teile der Länder Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Er umfasst den gesamten Harz, seine unmittelbar angrenzenden Vorländer und das weiter nördlich davon gelegene Braunschweiger Land. Zwischen Harz und Flechtinger Höhenzug befindet sich eine besondere geologische Struktur mit Salzstöcken sowie Eisenerz- und Braunkohlelagerstätten. Der Harz mit seinen Vorländern bietet Sedimente, Gesteine vulkanischen Ursprungs und Karstlandschaften. Besondere Bedeutung hat die 6.000 Jahre zurückreichende Bergbaugeschichte. Als „Klassische Quadratmeile der Geologie“ ist international eine Gegend am Nordharzrand bekannt, die mit ihrer Aufrichtungszone Einblicke in die Sedimentablagerung der riesigen Zeitspanne von vor 65 bis vor 250 Millionen Jahren gewährt.

Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus
Das Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus ist eine der zentralen Einrichtungen der Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit des Nationalparks Harz. Betrieben wird es federführend vom BUND-Landesverband Niedersachsen in einem Trägerverbund mit der Gesellschaft zur Förderung des Nationalparks Harz und der Berg- und Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld. Seit 2011 ist es auch Geopark-Infozentrum.