Zapft

O` Zapft is, so hieß es nach fünf Schlägen

O` Zapft is, so hieß es nach fünf Schlägen mit dem Hammer durch Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk bei der zweiten Fest-Auflage des Oktoberfestes in Oker.

Als zweiter Gast für den Bieranstich war der Ehrenbürger Siegmar Gabriel vorgesehen, dieser hatte wegen einer Reise nach Moskau kurzfristig abgesagt. Dann füllten sich die ersten Gläser mit original Münchner Oktoberfestbier. Gemeinsam mit den Organisatoren des Oktoberfestes, der Schützengesellschaft Oker (SG) mit Jörg Ihde, Lothar Engelmann, Willi Allroth und Heik Eggers, Bernd Röttger und Werner Kyling von der Musikgemeinschaft Oker (SMG) stieß der Oberbürgermeister an.

Mit Präsenten wurden die Kartenverkäufer Susanne Könker und Jens Kloppenburg bedacht. Es wurden den zahlreichen Sponsoren gedankt, sonst lässt sich so ein Fest nicht mehr finanzieren so die Veranstalter. Mit 550 Gästen, 50 mehr als im vergangenen Jahr, war das Festzelt auf dem Schützenplatz gefüllt. „So viele Leute haben wir noch nie bei einem Schützenfest gesehen, so das wir Ausverkauft sagen mussten“, so Jörg Ihde von der SG.

Dann ging es aber so richtig los im Zelt, dafür sorgte Inside, die Oktoberfestband aus dem Allgäu

Seit Jahren reißen sie in Deutschland und vielen weiteren Ländern in Europa mit einer Mischung aus Volksmusik, Schlagern und Fetenhits das Publikum von den Bänken. Die Tanzfläche war bei jedem Stück überfüllt. Die beiden Sängerinnen gingen auch in das Publikum hinein und heitzen die Stimmung noch weiter an. Hits von Die Hände zum Himmel über 1000 Mal belogen von Andrea Berg, Zu den Bergen Tirol, Das rote Pferd bis hin zu Andreas Gabalier Ich sing ein Lied für dich duften natürlich nicht fehlen. Auch einige Schunkelrunden gab es für kleine Tanzpausen.

Die Gäste kamen nicht nur aus Oker und dem gesamten Stadtgebiet, auch aus Döhren waren sie angereist. Willi Allroth, Mitglied in zwei Schützenvereinen in Oker, fand es hervorragend und gemütlich in Oker zu feiern. Bisher hat er immer Oktoberfeste in Scharbeutz gefeiert.

Schönste Tracht wurde gekürt

Zahlreiche Damen kamen im Dirndl und die Herren in Lederhose, deshalb wurden auch die schönsten Trachten durch die Besucher ausgelost und als Belohnung gab es eine Flasche Enzian. Das schönste Dirndl hatte Mona und die Lederhose hatte ihr Ehemann Stephan.

Für das leibliche Wohl sorgte der Lindenhof mit Schweinshaxen, Leberkäse, Weißwurst, Spanferkel, Brezeln, Gulasch mit Nudeln Bratwurst und Schaschlik gesorgt. Im nächsten Jahr soll eine Damenband für Stimmung in einem noch größeren Zelt sorgen, dafür haben die Veranstalter schon vorgesorgt.

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