Neujahrsempfang

Neujahrsempfang im Burgsaal

Gemeinsam mit der Bürgergemeinschaft begrüßte Ortsvorsteher Martin Mahnkopf etwa 300 Gäste im Burgsaal der Borch op de Fiene zum Neujahrsempfang 2020

NeujahrsempfangAuch zwei Glücksbringern, den Schornsteinfegermeistern Marc Rogoß und Frederick Höfer, konnten die Hände geschüttelt werden. Für Spenden stand ein großes Schweinchen zur Verfügung, der Erlös ist für ein neues Kinderkarussell am Vienenburger See.
Die Jugendfeuerwehr Vienenburg hatte den Weg zum Burgsaal mit Fackeln ausgeleuchtet.

„Gut leben in Vienenburg, das sehe ich als wesentliche Aufgabe des neuen Jahrzehnts und damit auch für mich in den kommenden Jahren“, so der Ortsvorsteher. Ein herzliches Willkommen galt den zahlreichen Gästen aus Wirtschaft, Gesundheit, Vertreterinnen und Vertretern der Kirchen, Vereine, Kindergärten, Schulen, der Freiweilligen Feuerwehr und des bürgerschaftlichen Engagements sowie allen Unterstützern der Vienenburger Veranstaltungen und Aktionen. Unter den Gästen waren auch Dr. Oliver Junk, der Erste Stadtrat Burkhard Siebert, der stellvertretende Landrat Wolfgang Just sowie Ratsmitglieder und Kreistagsabgeordnete.

“Meine Damen und Herren, was muss eigentlich passieren, damit Sie, damit wir sagen können, wir leben gut in unserer Stadt? Seit dem Jahr 2013 bin ich nun Ortsvorsteher unserer schönen Harlyortschaft mit gut 5.500 Einwohnern. Seit dieser Zeit begegnen mir viele Personen bei Bürgersprechstunden, Veranstaltungen oder auch im Supermarkt mit den unterschiedlichsten Fragen, Anregungen aber auch kritischen Äußerungen zu Vienenburg und zur Stadt Goslar. Die Tendenz der Fragen und Anregungen geht dabei fast immer in dieselbe Hauptanforderung: Ein verbessertes Leben hier vor Ort.
Wenn ich die Anregungen der Bürgerinnen und Bürger einmal zusammenfassen darf meine Damen und Herren, ergeben sich daraus zwei wesentliche Themenblöcke: Unmittelbare Lebensqualität und der soziale Zusammenhalt. Zur Lebensqualität zählen insbesondere die Bereiche, von denen jeder Einzelne unmittelbar betroffen ist: Familie, Bildung, Gesundheit, Arbeit und Einkommen. Familie und Bildung, in meinen Augen ist das das Zukunftsthema für die jüngeren Bürgerinnen und Bürger unserer ländlichen Region. Dazu zählen insb. die Anforderungen an Krippen- und Hortplätze, gut ausgestattete Kitas und Schulen, moderne Lerninhalte sowie die Möglichkeiten für ein lebenslanges Lernen. Wie können wir diesen Herausforderungen kommunalpolitisch begegnen, was wurde bereits getan? Die evangelische Kindertagesstätte Am Vienenburger See bietet etwa 70 Kindergartenplätze an. Für die Vorplanung des Anbaus und damit für weitere Unterbringungsmöglichkeiten an die ev. Kindertagesstätte ist im Haushaltsplan 2020 ein Ansatz von 25.000 Euro veranschlagt. In der städtischen Kindertagesstätte Vienenburg werden 15 Krippen-, 95 Kindergarten- und 20 Hortplätze vorgehalten. Die ersten Krippenplätze in Vienenburg werden nun seit Sommer 2019 angeboten, so dass es zu einem verbesserten Familien- und Bildungsangebot gekommen ist. Schauen wir auf unsere Grundschule Vienenburg, die mittlerweile als Ganztagsschule ein Angebot vorhält, welches die Elternanforderung Vereinbarkeit von Familie und Beruf sehr gut ergänzt. Der Spielplatz der Grundschule Vienenburg wurde im vergangenen Jahr mit den Maßnahmen Neueinbau Rutsche, neue Sandfläche, Bänke, und einer Seilrutsche für rund 26.500 Euro umfangreich saniert und erneuert. Neben der Kita- und Grundschulentwicklung – welches die städtische Zuständigkeit betrifft, bin ich auch sehr froh, dass unsere weiterführende Landkreis-Schule, die Vicco-von-Bülow-Oberschule, sich ebenfalls in Vienenburg sicher entwickelt hat und wir somit auch ein Angebot nach der vierten Klasse in Vienenburg haben. Im vergangenen Jahr wurde der erste Schulwald im Landkreis Goslar in Kooperation mit der Stiftung Zukunft Wald eingeweiht. Auf einer städtischen Fläche von rund einem Hektar entsteht gleich hinter der evangelischen Kindertagesstätte in den nächsten 30 Jahren der außerschulische Lernort der Oberschule. In ihm erfahren die Schülerinnen und Schüler zukünftig alles zum Ökosystem Wald, zum Klimawandel und der Artenvielfalt. Als quasi „grünes Klassenzimmer“ ist der Schulwald dabei fest in den Schulalltag integriert. Ein wunderbares Dauerprojekt der neuen Schulleiterin Ulrike Eilers. Auch hat die Vicco-von-Bülow Oberschule den Ball der Städtepartnerschaftsbeziehungen nach Forres Schottland mit der dort ansässigen Forres Academy wieder aufgenommen. Gegenseitige Schüleraustausche finden mittlerweile jährlich statt. Wir feierten übrigens im letzten Jahr zusammen mit dem ortsansässigen Partnerschaftsverein und der Stadt Goslar das 35-jährige Städtepartnerschaftsjubiläum. Die Haushaltsplanungen im Landkreis Goslar sehen auch vor die Dreifach-Turnhalle in zwei Bauabschnitten in diesem und nächstem Jahr von Grund auf zu sanieren. Einbezogen sind: Hallendecke, Hallenboden, Umkleidebereiche sowie die technische Gebäudeausstattung in einem Gesamtwert von 3,8 Millionen Euro. Insgesamt auch eine gute und wichtige Ausgabe für unsere ortsansässigen Vereine, besonders für den MTV. Zu einer guten und gesicherten Lebensqualität zählen aber auch die eher harten Faktoren wie Arbeit und Einkommen: Sichere Arbeitsplätze und gute Bezahlung sorgen nicht nur für finanzielle Sicherheit, sondern sind auch eine wichtige Voraussetzung für hohe Lebensqualität und soziale Teilhabe. Ihnen, sehr verehrte Anwesende gehört ein großer Dank für ihr Handeln, für das Unternehmerrisiko, welches sie tragen. Sie sind ein ganz wesentlicher Beitrag zur gewünschten Lebensqualität.

Im Haushalt 2020 der Stadt Goslar ist eine Rekordinvestitionen in Höhe von 18,9 Mio Euro veranschlagt. Im Vergleich, 2019 waren es 16,3 Mio Euro. Man muss bei diesen Zahlen allerdings auch ehrlich sein, es werden etwa 24 Millionen Haushaltsreste vor uns hergeschoben. Dahinter stehen zwar tatsächliche geplante Maßnahmen, die aufgrund der überhitzten Baukonjunktur aber auch aufgrund begrenzter Personalkapazitäten der Stadtverwaltung noch offen sind. Neben der Rekordsumme für Investitionen hat es vor allem eine Mehrheit des Stadtrates geschafft, die vorgelegte und drohende Netto-Neuverschuldung auf eine schwarze Null zurück zu führen und wie im Jahr 2019 auch in 2020 Alt-Kredite außerordentlich zu tilgen. Nun, auf der einen Seite soll der nächsten Generationen kein Investitionsstau überlassen werden, allerdings auch keine hoch verschuldete Stadt. Damit kennt sich Goslar und Vienenburg historisch gesehen bekanntlich ja aus. Ein Spagat ist dem Rat nach kontroverser Diskussion dieses Mal noch geglückt. Die Zahlen für die kommenden Jahre sehen allerdings ganz anders aus. Was bedeuteten die Investitionen für Vienenburg: Im vergangenen Jahr wurde der Rundwanderweg um den Vienenburger See saniert. Die Bänke und Tische an den Flachsrotten sind bereits bestellt und werden voraussichtlich im März geliefert. Der Einbau der neuen Lampen an den Flachsrotten soll zeitgleich erfolgen. Im Vorfeld hatte ich mich dazu mit dem Bauamt und Bauhof zu einer Ortsbegehung getroffen und die notwendigen Maßnahmen vereinbart. Im Jahr 2021 wird es dann sportlich, denn ein Fitness-Parcours lädt Jung & Alt zu sportlichen Betätigungen rund um den Vienenburger See ein. Sicherlich nicht nur eine Bereicherung für uns Vienenburger, sondern auch für die gesamte Stadt, die heute schon den See als Ausflugsort sehr gerne nutzt. Kosten 60.000 Euro. Insbesondere auch um der Jungendspielgemeinschaft rund um den Harly und damit unseren lokalen Fußballsport eine Perspektive bei schlechterem Wetter und Platzverhältnissen anzubieten, erhält Vienenburg einen Kunstrasenplatz. Plankosten sind ebenfalls im HH eingesetzt. Die Brücke am Schacht 1 am Hundeplatz ist mit 165.000 EUR veranschlagt. Auch die Fußgängerbrücke am Bahnhof muss saniert werden, Kosten: 180.000 EUR. Straßenbeleuchtung in Vienenburg und damit Umstellung auf LED 150.000 EUR. Dauerthema: Die Glück-Auf-Schranke. Knapp 500.000 EUR sind für den Umbau der Fritz-Laube-Straße vorgesehen. Eine verbesserte Einfahrt mit Links-Abbiegerspur von der Goslarer Straße in die Fritz-Laube-Straße sowie eine Kreiselverkehr Richtung Wiedelah/Einfahrt Vienenburg wurden uns bei der Vorplanung vorgestellt. Ich bin gespannt auf die abschließende Ergebnisvorstellung, übrigens vom Ingenieurbüro Damer und Partner erarbeitet. Um jungen Menschen eine Perspektive in Vienenburg zu geben, bedarf es ganz besonders auch an Wohnraum. Bezahlbare Mietwohnungen, oft als gemeinsamer Start in jungen Jahren des neuen Glückes und/oder aus Gründen des Portemonnaies aber auch der Wunsch der eigenen vier Wände, gern mit Garten. Es hat doch etwas länger gedauert, aber ich bin sehr froh, dass wir endlich in Vienenburg das Baugebiet Liethberg IV ausweisen können und dass die Stadtverwaltung meinen Ratsantrag mit einem guten Partner, der August Bertram GmbH & Co. KG alias Familie Schwenke de Wall aus unserer Stadt umgesetzt hat. Im Frühjahr dieses Jahrs kann gebaut werden. 46 Grundstücke, Größe von exakt 567 bis 903 qm. Eine sehr gute Lage, zwischen Harly und Harz mit direkter Autobahnanbindung und Bahnhof – gute Voraussetzungen zum bereits angesprochenen Thema Beruf und Einkommen, wenn ich an die Region Braunschweig/Salzgitter/Wolfsburg denke.

Mit der Antwort Liethbergentwicklung gibt auch Vienenburg einen sehr guten Beitrag zur Bevölkerungsentwicklung in unserer Stadt. Ein noch offenes Thema – welches mir mittlerweile schon starkes Bauchgrummeln verursacht – ist die Entwicklung unserer Ortschaftsmitte. Vienenburg hat den ältesten erhaltenen Bahnhof Deutschlands, einen Marktplatz, der als solcher ohne Gewerbetreibende von der Bevölkerung nicht mehr genutzt wird, einen defekten Marktbrunnen, ein halb verlassenes Rathaus – welches explizit einmal als Bürgerhaus erbaut wurde, im Ergebnis eine doch eher verweiste Ortschaftsmitte, aber mit Potential. Was bei einem Kulturmarktplatz in Goslar finanziell machbar ist, sollte doch für weitaus weniger Mitteleinsatz in Vienenburg ebenfalls möglich sein. Fördermöglichkeiten vom Bund für eine Belebung der Ortschaftsmitte gibt es. Die Bereitschaft des Heimatmuseums in den Bahnhof zu ziehen und das Angebot mit der Eisenbahngeschichte mit Bergbau zu komplementieren ebenfalls. Lösungsmöglichkeiten für eine Teilnutzung des Rathauses habe ich vorgeschlagen, um das nicht gerade optimal funktionierende Bürgerbüro in Verbindung mit einer Bibliothek und weiteren Ausleihmöglichkeit aus der Stadtbibliothek Goslar zu optimieren. Mit gesicherten Öffnungszeiten und einer verbesserten Ausleihmöglichkeit würde dies sicherlich auch eine Akzeptanz in Vienenburg finden. Meine Damen und Herren, wir haben richtige und wichtige Großprojekte in unserer Stadt, insbesondere in Goslar. Wir dürfen aber die kleineren Ortschaften und Stadtteile nicht vergessen. Wir müssen uns auch verstärkt um die kleineren Projekte und damit um die ganze Stadt kümmern.

Mir hat erst im Dezember bei einer Bürgerversammlung in einem anderen Stadtteil ein Bürger gesagt „Wir fühlen uns irgendwie abgehängt“. Das, meine Damen und Herren und liebe Rats- und Kreistagskolleginnen und Kollegen, das darf auf keinen Fall passieren. Wohin dieses „sich abgehängt fühlen führt“, haben wir bei manchen Wahlentscheidungen hin zur rechten Seite deutlich gesehen. Sich abgehängt fühlen hat allerdings nicht nur etwas mit nicht durchgeführten Maßnahmen der Infrastruktur zu tun, sondern auch mit dem Umgang miteinander. Wir fühlen uns Wohl, wenn das soziale Umfeld, der Zusammenhalt stimmig ist.

Ich habe grade letzte Woche in den sozialen Medien die wohl eher provokante Frage gelesen: Was gibt es überhaupt in Vienenburg???
Meine Antwort: Ein Freibad, das Erholungsgebiet See mit einen wunderbar gelegen Spielplatz und Fußballtoren, ein Jugendzentrum, Jugendfeuerwehr, die Seniorenbegegnungsstätte – um vor allem auch unseren älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern eine feste Veranstaltungsadresse und Mitgefühl zu geben – die Kolpingfamilie mit vielen sozialen Aktionen, zwei Kirchen mit Angeboten von Jung bis Alt, ein professionelles und über die Stadtgrenze hinaus bekanntes Seefest, welches zu einem ganz großen Teil ehrenamtlich gestemmt wird, Aufstellen des Maibaums, Kinderfasching organisiert durch die Bürgergemeinschaft, und vieles, vieles an Vereinsleben mehr. Ich finde, das ist doch eine ganze Menge für eine Ortschaft mit gut 5.500 Einwohnern. Angebote jeden Monat, jede Woche, jeden Tag. Ich denke das kann sich sehen lassen. Das ehrenamtliche Engagement unserer Ortschaft Vienenburg, was ich an dieser Stelle ganz besonders betonen möchte, trägt ganz wesentlich zum sozialen Zusammenhalt bei. Denn Sie, liebe ehrenamtlich Wirkende, führen Menschen zusammen und dies können wir in der heutigen Zeit ganz besonders gebrauchen.

Ja, Sie liebe ehrenamtlich Tätige, Sie sind alle ein ganz wichtiger Teil unserer Gemeinschaft und machen unsere Stadt und damit Vienenburg so liebens- und lebenswert. Für Ihr großes ehrenamtliches Engagement und im Ergebnis für die große Klammer des sozialen Zusammenhalts möchte ich mich bei Ihnen ganz herzlich bedanken.

Meine Damen und Herren, als Resümee stelle ich fest: Wir haben in Vienenburg eine Lebensqualität und einen sozialen Zusammenhalt, der uns zu einem liebenswerten Ortsteil macht, einer Ortschaft mit den zum Teil genannten Entwicklungsmöglichkeiten, in dem wir sehr gerne wohnen, alt werden und uns gerne begegnen, so wie am heutigen Abend.

Mein Dank gilt auch den Sponsoren des heutigen Abends und der FFW Vienenburg für den wirklich schönen feurigen Empfang im Außengelände. Die Vienenburger Bürgergemeinschaft bedankt sich herzlich für Ihre heutige Spende am Eingang. Mit Mitteln auch des vergangenen Jahres, sowie mit einer Spende von Jörg Schnevoigt in Höhe von rund 560 Euro möchten wir ein Kinderkarussell am Vienenburger See anschaffen.

Henning Bartel, Leiter Lesermarkt und Marketing von der Goslarschen Zeitung überreichte 3000 Euro aus der GZ- Glücksschweinchenaktion an die Bürgergemeinschaft. Insgesamt wurden 2400 Glücksschweinchen im Vienenburger Gebiet verkauft. Soziales Leben in Gemeinschaft Fernsehen, Computer, Internet, Smartphones und Tablets bestimmen heute immer früher den Alltag unserer Kinder. Die Medienwelt ist spannend im Gegensatz zum oft erlebnisarmen Alltag vieler Kinder. Soziale Integration, Empathie und Hilfsbereitschaft können sich auf dieser Basis nicht hinreichend gut entwickeln. Vor diesem Hintergrund möchte die Vienenburger Bürgergemeinschaft in Kooperation mit der Jugendfeuerwehr und DRK Vienenburg etwas tun, um den Gemeinschaftssinn von Kindern und Jugendlichen zu stärken und eine Alternative zum medienlastigen Alltag bieten: Gemeinsam möchten wir mit ihnen Zeit verbringen, ihren Bedürfnissen Aufmerksamkeit und Wertschätzung entgegenbringen. Dabei sollen auch Teamgeist und Spaß am gemeinsamen Handeln und Erleben im Vordergrund stehen. Im Rahmen eines Wochenendzeltlagers sollen die Teilnehmer eine abwechslungsreiche Zeit erleben und die Möglichkeit haben, neue Netzwerke und Freundschaften aufzubauen. Dabei soll auf Smartphones, Tablets und Co. verzichtet werden.

Abends gemeinsam am Lagerfeuer sitzen, mit einem Rancher eine Wanderung durch das Radautal erleben, um die Wahrnehmung für die Natur um uns herum zu schärfen, Gruppenspiele, gemeinsames Singen, kochen und Vieles mehr sollen dazu beitragen, dass Freude am Leben, Selbstbewusstsein und Entwicklung sozialer Kompetenzen gefördert werden. Und so freue ich mich sehr auf die Unterstützung der Goslarschen Zeitung. Der Vienenburger Ehrenamtspreis ist gedacht für Personen, die sich für andere Menschen einsetzen, Zusammenhalt gestalten, sich für Vienenburg interessieren und damit Vienenburg stärken. Aus diesen Gründen verleihen wir seit 2015 zum Neujahrsempfang den Vienenburger Ehrenamtspreis, um vor allem auch Gesichter für das Ehrenamt vor Augen zu haben und die für Vienenburg geleistete Arbeit zu würdigen. Nicht jede oder jeder der ehrenamtliche Tätigkeiten ausführt, steht immer in der ersten Reihe, sonst würden wir auch jährlich immer Vorsitzende ehren. Nein, wir haben in Vienenburg ein hohes Maß an ehrenamtlicher Tätigkeit, die aus der zweiten oder dritten Reihe beeindruckend wirken. Genau um solch eine beeindruckende Wirkung und ein Gesicht, welches wir bei sehr vielen sozialen und ehrenamtlichen Veranstaltungen freundlich begegnen geht es heute. Heute übrigens auch wieder im ehrenamtlichen Einsatz, wie soll es sonst auch sein. Meine sehr verehrten Damen und Herren, ich möchte heute eine besondere Anerkennung für eine Frau aussprechen, die sich in verschiedenen Vereinen immer zum Wohl des Vereins, vielmehr so denke ich aber für Vienenburg einsetzt. Ich spreche von Cornelia Schöner. Du bist wie ich schon gesagt habe, auf so vielen Veranstaltungen mit helfender Hand dabei. Lange Jahre warst Du im Vorstand der Interessensgemeinschaft Vienenburg, kurz IGV im Vorstand, bist an Sonntagen mit dem Turmdienst auf dem Harlyturm im Einsatz. Die geehrte hat zusammen mit Bärbel Landfeld und Kerstin Strauchmeier die Ostermeile ins Leben gerufen und organisiert diese seit vielen Jahren. Auch bist Du seit der Gründung des Heimatmuseumsvereins bei vielen Aktionen wie dem Adventsmarkt auf der Burg am Tresen helfend dabei. Und das als sozusagen normales Mitglied ohne Funktionsausstattung. Genauso unterstützt Du den Schäferhundeverein und bist bei öffentlichen Veranstaltungen wie das Osterfeuer oder bei der Grünkohlwanderung mit einem Tablett unter den Gästen unterwegs. Was einige vielleicht gar nicht so genau wissen: Nach der Schließung des Schuhhauses Hofer, hast Du privat die Dekoration der Schaufenster im Jahreszeitenintervall übernommen. Das muss man nicht machen, meine Damen und Herren, aber Du liebe Conny bist kreativ und möchtest ein ehemaliges Geschäft in Vienenburg zumindest noch attraktiv in das Ortschaftsleben, in der Goslarer Str. einbetten. Toll! Im Namen der Vienenburger Bürgergemeinschaft und als Ortsvorsteher der Ortschaft Vienenburg, möchten wir Dir heute mit sicherlich breiter Unterstützung aller Anwesenden einen ganz besonderen Dank aussprechen! Für Deinen unermüdlichen Einsatz für Vienenburg, für Deine überall helfenden Hände, wie heute beim Neujahrsempfang und für Deine ruhige Art, immer mit einem Lächeln auf den Lippen. Herzlichen Dank für Dein ehrenamtliches Engagement und weiterhin alles Gute und vor allem Gesundheit für Dich, und bleibe uns treu.”

Volker Nause vom Lions-Club Goslar-Bad Harzburg überreichte eine Spende in Höhe von 1000 Euro für das geplante Karussell am Vienenburger See. Die Spende stammt von Einnahmen aus dem Verkaufsstand vom Vienenburger Seefest sowie einigen Spenden der Mitglieder. Mit dem gemeinsamen Singen des Steigerliedes wurde der offizielle Teil des Neujahrsempfanges beendet.