Sozialverband Immenrode-Weddingen
Von li: Siegfried Schulz, Peter Westphal, Erich Sauermann verabschieden
Gudrun Hillebrecht nach 27 jährige Vorstandsarbeit.

JHV des Sozialverband Immenrode-Weddingen

Einen neuen Vorstand wählte der Sozialverband-Ortsverband Immenrode-Weddingen (SoVD) auf der Mitgliederversammlung im Dorfgemeinschaftsraum.

Bestätigt wurde Peter Westphal als 1. Vorsitzender, Ulrich Fischer als 2. Vorsitzender und Erich Sauermann als Schatzmeister. Vakant blieb die Position eines/r Schriftführer/in. Als Beisitzer wurden Adelheid Impe und Erika Hemmerling bestätigt.

Die Versammlung wählte als Kassenrevisor Horst Hemmerling, Wolfgang Schulze und Horst Beims. Als Delegierte für den Kreisverbandstag am 9. Juni in Goslar wurden Ulrich Fischer und Horst Hemmerling gewählt. Ersatzdelegierte sind Wolfgang Schulze und Erika Hemmerling.

Der 2. Vorsitzende des SoVD Kreisverband Goslar, Siegfried Schulz und Peter Westphal sowie Erich Sauermann verabschiedeten Gudrun Hillebrecht nach 27 jährige Vorstandsarbeit mit einem Präsent. Ein letztes Treffen der Wandervögel um Hermann Güttler hatte im Kinderbrunnen in Goslar stattgefunden. Leider konnte kein neuer Wanderführer gefunden werden. Von den neun zu ehrenden Mitgliedern war keiner anwesend.

Geehrt wurde Helga Richter für 50-jährige Mitgliedschaft im SoVD. Für 10-jährige Mitgliedschaft erhielten Gabriele und Michael Herbst, Jutta Kamrath, Karin und Wilhelm Kirchhoff, Christine und Wolfgang Schulze sowie Birgit Wedra eine Urkunde.

Sozialverband Immenrode-Weddingen
Diplom-Kfm. Sebastian Dücker

Diplom-Kfm. Sebastian Dücker von der APO CARE Nordharz GmbH aus Bad Harzburg hielt ein Referat über die Antragstellung auf Pflegeleistungen der Pflegeversicherung sowie Ablauf der Begutachtung.

Er gab den Ratschlag sich professionell bei Pflegestützpunkt/ Pflegedienst begleiten zu lassen. Sebastian Dücker erläuterte die Darstellung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs im Zuge der Gesetzesänderung Pflegestärkungsgesetztes II. Der Zugang zur Leistungen der Pflegeversicherung wird auf eine breitere Basis gestellt, Paradigmenwechsel: Grad der Selbständigkeit das entscheidende Kriterium, nicht mehr der Zeitaufwand für die Unterstützung.

Einen leichteren Zugang für dementiell Erkrankte zu Leistungen der Pflegeversicherung. Es wurde die Darstellung der Unterschiede und Leistungshöhen von Pflegegeld, Pflegesachleistungen, Kombinationsleistungen erklärt. Welche Entlastungsmöglichkeiten gibt es für pflegende Angehörige: Tagespflege, Verhinderungspflege, Kurzzeitpflege, zusätzliche Betreuungsleistungen Welche Zuschüsse gibt es in der vollstationären Pflege Gegenüberstellung der Leistungen im ambulanten Sektor (ambulant + Tagespflege) und stationären Sektor.

Der Referent unternahm einen kurzen Abriss, was unter ambulant betreuten Wohngruppen zu verstehen ist. Abschließend machte er ein Fazit zu den Reformen und welche Herausforderungen bestehen, Stichwort Fachkräftemangel, Umsetzungsstau von Reformen auf der Bundesebene in den einzelnen Bundesländern.

Homepage: SoVD Goslar-Ortsverbände