Kreishandwerkerschaft

Freisprechung Kreishandwerkerschaft im Lindenhof

In einer Feierstunde der Kreishandwerkerschaft Süd-Ost-Niedersachsen im Lindenhof erhielten 52 erfolgreiche Absolventen den Gesellenbrief überreicht

Kreishandwerksmeister Bernhard Olbrich begrüßte die erfolgreichen Prüflinge, deren Eltern und Ausbilder, den Landtagsabgeordneten Dr. Alexander Saipa, Landrat Thomas Brych, die Mitglieder der Gesellenprüfungsausschüsse sowie weitere Ehrengäste aus der Politik.

Bernhard Olbrich stellte als neue Mitarbeiterin in der Bürogemeinschaft die neue Justiziarin, Rechtsanwältin Stella-Maren Klaue, in der Kreishandwerkerschaft Süd-Ost-Niedersachsen vor

Der stellvertretende Kreishandwerksmeister Volker Höfert machte den Absolventen Mut, dass sie die Freisprechung als Chance nutzen sollten, einen Lebenstraum zu verwirklichen, vielleicht Karriere zu machen, erfolgreich in einen Wachstumsmarkt einzusteigen oder sich bald selbstständig zu machen. „Oder ist die Freisprechung für Sie vor allem verbunden mit der Ungewissheit, wie es nun weiter geht, mit dem Risiko, auf unerwartete Hindernisse und Schwierigkeiten zu stoßen, wo möglich mit der technologischen Entwicklung nicht Schritt halten zu können? Diese Fragen können Sie nur selbst beantworten und sie haben viel zu tun mit der persönlichen Einschätzung, ob das Glas nun halb voll oder halb leer ist“, so Volker Höfert.

Die Festansprache hielt Pastor Dirk Glufke aus Liebenburg, Stellvertretender des Propstes Goslar. “Von nun an dürfen Sie sich Handwerkerin oder Handwerker nennen. Zwischen drei und dreieinhalb Jahre haben Sie im Betrieb und in der Berufsschule gelernt. Sie haben handwerkliche Fähigkeiten und Fachwissen erlernt und sich angeeignet, aber auch selbstständiges Planen und Arbeiten ist in ihrem Arbeitsbereich. Am Ende ihrer Ausbildungszeit haben sie jetzt gezeigt, was Sie können, die Prüfung zur Gesellin oder Gesellen haben Sie bestanden. Ihre Meister und Lehrbetriebe haben Sie in der Zeit begleitet, gefordert und gefördert, unterstützt, damit Sie Ihre Ausbildung erfolgreich bestehen. Für die Betriebe ist es eine Investition in die Zukunft, denn Nachwuchs ist in jedem Betrieb wichtig. Dabei stehen Handwerksbetriebe immer vor der Herausforderung, sich immer neu auszurichten und neuen Anforderungen zu stellen. Ich bin kein Handwerker, ich bin Pfarrer, aber an vielen Stellen bin ich auch privat oder dienstlich auf die handwerklichen Fähigkeiten Ihrer Kolleginnen und Kollegen angewiesen, Sie können etwas, was ich nicht kann, in vielen Bereichen bin ich auf Sie und Ihr Können angewiesen, Sie können das was ich nicht kann“, so Pfarrer Dirk Glufke.

Die Freisprechung nahm der stellvertretende Kreishandwerksmeister Volker Höfert vor, er übereichte zusammen mit Bernhard Olbrich die Gesellenbriefe, bedauerlicherweise nahmen einige ehemalige Auszubildende nicht an der Feier teil. Kurz und bündig war das Schlusswort vom stellvertretenden Schulleiter der BBS Bad Harzburg, Michael Harmuth: „Macht Euer Ding- und macht’s richtig, dieser Tag gehört Euch, die Zukunft übrigens auch”.

Musikalisch umrahmt wurde die Freisprechungsfeier vom symphonischen Blasorchester des Ratsgymnasiums Goslar, 30 Schülerinnen und Schüler der achten bis 12. Klasse, unter der Leitung von Wilfried Nemitz.

Homepage: Kreishandwerkerschaft Süd-Ost-Niedersachsen