Bike-Saison 2018

Reise und Erlebnis 2018: Auf zu neuen Horizonten!

Das Fahrrad ist seit seiner Erfindung ein Vehikel der Freiheit, das einen immer wieder zu neuen Horizonten bringt. Dieses Erlebnismoment fasziniert Klein und Groß gleichermaßen – beide freuen sich über spannende Neuheiten in der Radreisesaison 2018.

[pd-f/GuF] So bietet der Kinderfahrzeugexperte Puky den jüngsten Rad-Expediteuren mit dem Roller „Air-Scooter R 07L“ (139,99 Euro) ein Fahrzeug für echte Abenteuer rund ums Zuhause und für die Entdeckung der eigenen Mobilität im Alltag. Die Luftbereifung macht ihn sogar leicht geländegängig. Deutlich weiter ging die Fahrt für den Schotten Mark Beaumont. Er fuhr als erster Radfahrer „In 80 Tagen um die Welt“. Dafür stieg er auf ein gleichsam schnelles wie bequemes Rennrad des niederländischen Herstellers Koga. Das „Kimera Premium“ (3.699 Euro) ist 8,4 Kilogramm leicht, hat Scheibenbremsen und 22 Gänge. Wer, anders als Beaumont, keine Begleitmannschaft um sich hat, der muss seine Ausrüstung auf dem Velo verpacken. Ideal für Flickzeug, Regenjacken und Handy ist die neue wasserdichte Rahmentasche „Frame-Pack Toptube“ (99,99 Euro) von Ortlieb. Sie bietet vier Liter Stauraum und wird mit Klettverschlüssen unter dem Oberrohr befestigt.

Darf es ein bisschen kleiner sein?

Ebenfalls eine Radgattung, die stets neue Horizonte im Blick hat, ist das Faltrad. Mit dem „CHPT3“ (ab 2.288 Euro) bietet der Faltrad-Pionier Brompton eine Sonderedition an, die in Zusammenarbeit mit dem ehemaligen britischen Radprofi David Millar entstand. Sein sportlicher Anspruch verpasste dem auf 500 Exemplare limitierten 16-Zoll-Faltrad einen Hauch vom Rausch der Geschwindigkeit des Rennrades.

E-Reiseräder: Mit Extrastrecke aus dem Akku

Das E-Bike setzt 2018 seinen Marsch durch alle Radgattungen fort. So kommen in dieser Saison immer mehr Reiseräder mit Motoren auf den Markt beziehungsweise stocken die Hersteller Reichweite bei ihren tourentauglichen Rädern auf. Gute Beispiele dafür sind das „E-Wordtraveller-S“ (ab 4.300 Euro) von Koga und das „Supercharger“ (ab 4.499 Euro) von Riese & Müller. Ersteres trägt die Gene seines analogen Ahnen, des Worldtraveller, in sich und ist kompromisslos auf große Touren ausgelegt. Basis für reichlich Fahrkomfort sind die fünf unterschiedlichen Größen, in denen der steife Alu-Rahmen erhältlich ist. Das Supercharger setzt auf Reichweite: Sein Rahmen ist speziell auf die neuen Powertube-Akkus von Bosch abgestimmt. Gleich zwei dieser Akkus „verschwinden“ darin – einer im Ober- und einer im Unterohr. So bekommt das Rad eine doppelte Reichweite und ein ganz eigenständiges Design.
Dass sich der neue Powertube auch sehr gut in einen Tiefeinsteiger integrieren lässt, zeigt E-Bike-Pionier Flyer mit dem „Gotour 6“ (ab 2.999 Euro). Bei dem Rad ist Vielfalt Trumpf: Es stehen drei Rahmenformen in diversen Rahmenhöhen und unterschiedlichste Schaltungen und Ausstattungen zur Wahl.

Miet-Räder für Urlauber und zum Testen

Hauptsächlich für Urlauber bieten einige Händler, Hotels und Mietstationen Miet-Räder an. Aber auch für Einheimische bietet ein Miet-Rad viele Vorteile. Z.B. für die einmalige Tour oder den Wochenendausflug, wenn man sich kein eigenes Bike zulegen möchte. Wobei viele Mieter durch solch einen ersten Kontakt meist auf den Geschmack kommen.
Versandhandel ausgeschlossen
Bevor man sich das erste Pedelec oder E-Bike zulegt, sollte man sich ausführlich beraten lassen und am besten eine Probefahrt machen. Es gibt große Unterschiede zwischen Fahrrad, Pedelec, E-Bike oder vielleicht schon einem Roller o.ä.. Wenn man sich nicht ganz genau auskennt, ist von einem Kauf aus dem Internet oder über den Versandhandel unbedingt abzuraten. Sei das Angebot auch noch so verführerisch. Nichts ersetzt eine Beratung durch einen vertrauensvollen Händler vor Ort. Und noch wichtiger: der direkte Ansprechpartner nach dem Kauf.
Und was gar nicht gut ankommt:
Im Internet kaufen – vor Ort reparieren (möglichst noch auf Garantie).
Das gilt natürlich auch für alle Branchen.

Zehn Schritte zum sauberen Fahrrad

Der Frühling steht vor der Tür. Die ersten Sonnenstrahlen sind der Startschuss, sich wieder aufs Rad zu schwingen. Doch davor steht die für viele leidige Radinspektion.
Der Radputz kann auch Spaß machen und leicht von der Hand gehen, wenn Sie ein paar Regeln beachten.

1) Rechtzeitig beginnen
2) Handschuhe und Schürze anziehen
3) Fahrrad putzen
4) Kette reinigen und schmieren
5) Reifen prüfen
6) Richtig aufpumpen
7) Bremsen kontrollieren
8) Licht checken und einstellen
9) Schraubverbindungen prüfen
10) Polieren
Genau wie jedes Auto sollten speziell auch Pedelecs und E-Bikes aller Art jedes Frühjahr einer fachmännischen Inspektion unterzogen werden. Dazu gehört der Akku, der Motor und die gesamte Elektroanlage. Hierbei kommt auf jeden Fall ein Fachbetrieb zum Tragen.