Rotwildschau des Rotwild-Ring-Harz

Rotwildschau des Rotwild-Ring-Harz

Etwa 90 Hirschgeweihe waren bei der jährlichen Rotwildschau des Rotwild-Ring-Harz im Saal des Lindenhofes zu sehen.

Der Rotwild-Ring-Harz umfasst den Niedersächsischen Harz mit den Kreisen Goslar und Teilen von Göttingen/Northeim und ist eine der größten und ältesten Rotwild Hegegemeinschaften in Deutschland mit rund 100.000 Hektar. Erhebungen zur Entwicklung des Rotwildes besagen, dass einschließlich des Nachwuchses von etwa 2350 Kälbern im kommenden Frühjahr etwa 6500 Tiere im niedersächsischen Harz leben werden. Dieses ist doppelt soviel wie das Ökusystem hergibt.

Es werden etwa 3100 Rotwild (ab 1. August) sowie Schmaltiere und Schmaltierspießer (ab dem 1. Mai) zum Abschuss freigegeben, denn sonst werden die Schäden im Wald noch größer. Ziel der Forsten ist es, den Nadelwald in Laubholz umzuwandeln.
Der Jagderfolg im abgelaufenen Jahr mit 2394 Stück Rotwild im Westharz war im Vergleich zu der Strecke im Vorjahr nur befriedigend, da im Januar wegen Ausrufen der Notzeit die Jagd teilweise eingestellt werden musste.

Der Rotwildring hatte den ehemaligen Mitarbeiter des Nationalparks Harz, Frank Raimer, eingeladen. Er hielt einen Vortrag zum Thema „Ökologische Zusammenhänge zwischen Prädatoren, Huftieren und Waldentwicklung am Beispiel von Nationalparks in Nordamerika und des Harzes“. Weiterhin war eine Bildvorführung interessanter Wildaufnahmen beim Luchs-Fallen-Monitoring im Harz zu sehen. Hierbei gab es oft lustige Schnappschussaufnahmen, die unsere Wildtiere einmal in unerwarteter Situation abbildeten.

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